Premiere für angesagte Lifestyle-Mode

Endlich ist es so weit: Ein  Shopping-Tempel in der City! So steht’s heute  jedenfalls in beiden Stuttgarter Tageszeitungen.

Premiere für angesagte Lifestyle-Mode

Endlich ist es so weit: Ein  Shopping-Tempel in der City! So steht’s heute  jedenfalls in beiden Stuttgarter Tageszeitungen.

50% auf alles!

50% auf alles!Rabatt ist, wenn Läden ihre Restbestände verramschen um Platz für Neues zu schaffen. Besser gesagt: war. Rabatt ist jetzt eigentlich immer. So immer, dass ein Laden sich das Schnäppchenjägerlockschild permanent an die Fassade genagelt hat. Das Praktische: Der gemeine Konsument und natürlich auch die Konsumentin werden durch das Schildchen so kirre gemacht, dass sie vergessen zu fragen: 50%…

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Love und Happyness aus dem Yogamattenlager

Love und Happyness aus dem Yogamattenlager

Ayushakti

Sat Nam, liebe Leser!

Damit meine Chakren und Nadis mal wieder ordentlich durchgebürstet werden, mach ich einmal die Woche innere Kehrwoche mit Kundalini-Yoga. Ich mache das mit Freude, gehöre jedoch nicht zu den ambitionierten Eigenyogamattenbesitzerinnen. Ich hol mir meine Leihmatte aus dem Yogamattenlager jenseit des Kursraums – ein etwas finsteres Kabuff mit weiteren Paraphernalien, die der…

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Unter den Dächern von Heslach

Unter den Dächern von Heslach

komisches hausArchitektur, so Schlauermeierportal Wikipedia, bezeichnet die Auseinandersetzung des Menschen mit gebautem Raum. Der Mensch in diesem Fall: Ich. Der gebaute Raum: Ein eigenartiges Ungetüm in der Bachwiesenstraße so weit am Rande des Stuttgarter Stadtteil Heslachs, dass sich nicht mal das Googlemobil reingetraut hat. Aber ich.

Dieses „Gebäude“ stellt Fragen. Zum Beispiel die zentrale Frage…

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Die wahre Geschichte über Dora Asemwald

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* mittlerweile sind es 9,5 Jahre

Mein Blog erzählt mir manchmal auch Dinge, die selbst ich nicht weiß. Zum Beispiel mit welchen Suchbegriffen auf Google hantiert wurde, um auf die Seite zu kommen. Neulich suchte jemand: „die wahre geschichte über dora asemwald“. Da ich nicht die NSA bin, weiß ich natürlich nicht, wer den wahren Kern des dorischen Wesens ergründen wollte.  Aber eins weiß ich…

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Das Recht auf Selbstbenässung

Über das Recht auf Selbstbenässung:

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Wasserfontänen sind ganz schön gefährlich, sollte man meinen. Am Marienplatz im Stuttgarter Süden ejakuliert geysiresque eine Fontäne in regelmäßigen Abständen – umringt von einem Hochsicherheitszaun, der es einem unmöglich macht, mit dem Wasser in Berührung zu kommen und ganz klar sagt: Nur gucken, nicht anfassen! Stinklangweilig.

Hinter Gittern: Möchtegerngeysir auf dem Marienplatz.

Das Original: Bei echten Geysieren reicht eine Schnur als Absperrung.

Das…

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500

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3a92169531a9c8a80133f944cb8d34ee_image_document_xxl-2Ich habe mal nachgezählt: Dies ist der fünfhundertste Artikel, den ich in diesen Blog hier rein schreib. Ich trage hier mal mit meinen Lieblingsartikeln, die mindestens ein Jahr alt sind, zur Informationsflut bei. Wer im Lotto eine Vorratspackung Zeit gewonnen hat und nicht weiß, wie er Todschlag an ihr begehen soll, darf sich gerne durchklicken.  Allen anderen empfehle ich einfach so mal einen…

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Rocker, Röhre, Zapata und so weiter: Opfer des großen Klubsterbens in Stuttgart. Klubbetreiber und Gastronomen haben sich zum Clubkollektiv zusammengeschlossen, um sich dagegen zur Wehr zu setzen. Da kommt die Gemeinderatswahl in 2 Wochen gerade recht. Am 9. Mai 2014 luden sie Vertreter von acht Parteien und Wählervereinigungen in den Club Schocken zur Podiumsdiskussion ein.

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Von links nach rechts (eigentlich auch andersrum)  Michael Conz, FDP | Jürgen Sauer, CDU |Carlos Coelho, Clubkollektiv |Walter Ercolino, Die Grünen | Mihael Ivankovic, Piraten | Stefanie Brum, SPD | Jens Hermann, Die Stadtisten | Frank Rothfuss, Stuttgarter Nachrichten |Sibylle Wais, SÖS | Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke

Eine politische Diskussion im Schocken, das lasse ich mir nicht entgehen. Viele andere auch nicht, die Bude ist voll. Carlos Coelho vom Clubkollektiv und Frank Rothfuss von den Stuttgarter Nachrichten moderieren.

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Im Publikum viele eher aus der Nacht bekannten Gesichter. Den Diskutanten wird gleich mal ein Brocken vorgeworfen: Stellplatzablöse. Klingt im Kontext des Abends erst mal etwas skurril, ist aber ein hässliches Problem für Klubbetreiber. Wer einen Klub aufmacht und eine neue Konzession dafür beantragt, muss für jeden vorgeschriebenen Parkplatz, den er nicht zur Verfügung stellen kann, Ablöse zahlen. 12.782,30 Euro im sogenannten City-Bereich. Pro Parkplatz, und davon braucht man gerne auch mal mehrere.  Dass das Publikum in der Stadt nicht zum Apfelsaftschorletrinken Klubs heimsucht und somit mal lieber öffentlich oder zu Fuß anreist, hat keiner dabei berücksichtigt. Das die Ablöseregelung nichts mit heutigen Verhältnissen zu tun hat und Nichtmainstreamklubs das Genick bricht, da sind sich alle einig.

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Weniger gekuschelt wurde zum Thema Sperrzeiten. Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte mischt sich in die Diskussion mit ein und schnell waren Schuldige gefunden: Die Verwaltung.  Die Loveparade Duisburg mit ihren Opfern stecke denen wohl noch in den Knochen, da wird übervorsichtig gehandelt. Schade, dass von denen niemand da ist.

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Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte, steht Rede und Antwort

Natürlich kommt auch die Diskussion auf die Nachtruhe der Anwohner und führte zu Politfloskeln à la „Im Dialog mit dem Bürger aushandeln“, aber Grundsätzlich wird festgehalten, dass nicht die Clubs den größten Lärm und meisten Müll machen, sondern die Besoffenen auf der Straße, die auch ohne Klub trinken können und dass eine späte Sperrstunde dafür sorgt, dass nicht alle gleichzeitig unter großem Hallo nach Hause torkeln. Und letztendlich sollte man sich über Lärm nicht wundern, wenn man freiwillig in der Innenstadt wohnt.

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Kommentar aus dem Publikum: Michael Setzer, Blogistenkollege von kessel.tv

Jens Hermann, Die Stadtisten

Will sich für Kultur einsetzen: Jens Hermann von den Stadtisten

Neulinge, wie die Stadtisten oder die Piraten, können einfach fordern. Vertreter der Parteien, die für den Ist-Zustand verantwortlich sind, haben es schwerer, mit ihrem Kulturengagement die Meute zu begeistern. Sie hatten ja schließlich Jahre lang Zeit zu verhindern, dass diese Veranstaltung überhaupt nötig wurde.

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Kritische Fragen aus dem Publikum

Mich würde interessieren, was die derzeit Regierenden zum drohenden Untergang von Contain’t zu sagen haben, doch das Thema geht unter. Da hätten sie mal zeigen können, wie sehr ihnen die kulturelle Vielfalt am Herzen liegt. Da hilft es auch nicht, dass Jürgen Sauer von der CDU sich die kommende Sanierung der Wagenhallen auf die Fahne schreibt.

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„Bambule machen!“, Sibylle Wais von der SÖS

Sibylle Wais von der SÖS hatte klare Worte: „Bambule machen!“ Wenn eine Veranstaltung nicht genehmigt wird, einfach Demo anmelden.

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Das konservative Lager: Michael Conz, FDP und Jürgen Sauer, CDU

Interessanterweise finden ja alle Parteien und Wählervereinigungen Kultur – Hoch wie Sub – total prima, braucht eine Stadt ja, und so weiter und so bla. Und jeder der Vertreter auf der Bühne hat das auch zig mal klargestellt. Wenn dem wirklich so wäre, dann hätten wir ja kein Problem hier. Misstrauisches Fazit der meisten Besucher: Schau’mer mal, was bei raus kommt.

Sibylle Wais, SÖS

Jürgen Sauer, CDU

Mihael Ivankovic, Piraten

Jens Hermann, Die Stadtisten

Walter Ercolino, Die Grünen

Michael Conz, FDP

Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke

Stefanie Brum, SPD

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rank Rothfuss von den Stuttgarter Nachrichten moderiert. rank Rothfuss von den Stuttgarter Nachrichten moderiert. Carlos Coelho vom Clubkollektiv Carlos Coelho vom Clubkollektiv _O1B1407
Mihael Ivankovic, Piraten Mihael Ivankovic, Piraten Stefanie Brum, SPD Stefanie Brum, SPD Stefanie Brum, SPD Stefanie Brum, SPD
Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten
Sibylle Wais, SÖS Sibylle Wais, SÖS Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke Stadtist im Publikum: Thorsten Puttenat Stadtist im Publikum: Thorsten Puttenat
Carlos Coelho vom Clubkollektiv Carlos Coelho vom Clubkollektiv _O1B1540 _O1B1542
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_O1B1564 Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Walter Ercolino, Die Grünen Walter Ercolino, Die Grünen
Carlos Coelho vom Clubkollektiv Carlos Coelho vom Clubkollektiv Michael Conz, FDP und Jürgen Sauer, CDU Michael Conz, FDP und Jürgen Sauer, CDU Verteilt Feuerzeuge von einen gestärkten Mittelstand: Michael Conz, FDP Verteilt Feuerzeuge von einen gestärkten Mittelstand: Michael Conz, FDP
_O1B1609 _O1B1611 Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte
Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte Veronika Kienzle, Bezirksvorsteherin von Stuttgart Mitte _O1B1667 _O1B1681
Jens Hermann, Die Stadtisten Jens Hermann, Die Stadtisten Michael Conz, FDP Michael Conz, FDP _O1B1723
Fragen aus dem Publikum: Luigi Pantisano, SÖS Fragen aus dem Publikum: Luigi Pantisano, SÖS Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke Laura Halding-Hoppenheit, Die Linke Sibylle Wais, SÖS Sibylle Wais, SÖS

Fotos: Martin Zentner

Klubsterben Rocker, Röhre, Zapata und so weiter: Opfer des großen Klubsterbens in Stuttgart. Klubbetreiber und Gastronomen haben sich zum Clubkollektiv zusammengeschlossen, um sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Der Soundtrack des Fortschritts

Der Soundtrack des Fortschritts

kommunalomat

„Die zahlreichen Stuttgart-21-Baustellen werden in den nächsten Jahren die Lebensqualität in der Stadt mindern.“

Ob man dem zustimmt oder nicht, will der der Kommunalomat, ein Wahl-O-Mat zur Kommunalwahl am 25 Mai, wissen. Bei der Antwort auf diese Aussage sind sich fast alle Parteien einig. Fast. Die CDU geht als einzige Partei davon aus, dass die zu erwartenden Bahnhofsbeerdigungsbaustellen…

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Zeitungszerriss

kaputte Zeitung

Liebe Werbefritzen,

gute Werbung sollte ein Produkt oder eine Leistung bekannt und sympathisch machen, positive Gefühle und somit Kaufreiz auslösen. Eigentlich. Wenn ich aber morgens eine Werbepostkarte auf meiner Zeitung finde, die nur durch Zerstörung selbiger zu entfernen ist, funktioniert das mit den positiven Gefühlen nicht so ganz.

Ich weiß, ihr sucht immer „pfiffige Ideen“, um das…

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Internationales Schlossplatzvermüllungsfestival

ITFS Müll

Stuttgart – die größte Provinzstadt Deutschlands. Das hört hier keiner gern. Zugegeben: Der Glamourfaktor Stuttgarts ist überschaubar.  Auch wenn die Stadt in den letzten Jahren in vielen Bereichen aufgewacht ist, ist es noch ein langer Weg, um als lebendige Metropole durchzugehen. Einen großen Schritt dort hin bringt uns eine Veranstaltung, die alle Jahre wieder Stuttgart für eine Woche so…

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Not in our Name, Marke Heusteigviertel

Not in our Name, Marke Heusteigviertel

Gläser-Heusteigviertel

Das mit der Gentrifizierung geht jetzt aber echt zu weit! Nicht nur die Mieten im Creative-Class-Ansiedlungsgebiet Heusteigviertel sind nur noch von Yuppies und Dinks zu bezahlen, sondern auch die Fanartikel. Ich schrei mal ganz laut: „Not in our name!“, packe die Klobürste aus und mutiere zur roten Dora.

Mal im Ernst: Die Schneideringegenüber muss in den postgentrifizierten Stuttgarter Westen…

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Internet bekleben verboten

schaltkastenkontrollgerät

Kennt man ja: An allen Ecken und Enden der Straßen stehen so geheimnisvolle graue Kästen, auf denen meistens „Bekleben verboten“ steht. Und vielleicht noch ein paar Zahlen. Ab und an schauen Fachleute in die Eingeweide dieser Kästen, in denen tausende von Kabeln spaghettiesque verwirrwarrt sind und schrauben darin herum. Ich habe eine Vermutung: In den Kästen steckt das Internet. Sie sind die…

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Gentrifizierung, der Tsunami der urbanen Entwicklung. Man kann sie nicht aufhalten. Man sollte an erhöhte Orte fliehen und nicht im Talkessel bleiben. In Stuttgart hat sie letztes Jahr das Libero weggeschwemmt, die UHU-Bar ist als nächstes dran. Häuser werden verkauft, saniert und die Wohnungen so teuer wie möglich verhökert. Kneipen, die die Viertel erst belebt und damit für Attraktivität – sprich höhere Mietpreise – gesorgt haben, können nicht mithalten oder sind erst gar nicht erwünscht. Wer will schon eine Wohnung für Unsummen kaufen, wenn nachts Gäste lärmen?

Unmittelbar bedroht: Das Galao, inmitten des Überschwemmungsgebiets Tübinger Straße und Marienplatz. Das Haus wird verkauft, die Kündigung droht. Wirt und Kulturbürgermeister der Herzen Reiner Bocka sieht nur einen Ausweg: den Laden selber kaufen. Mit Hilfe von Privatkrediten, Spenden und Crowdfunding. Da das Galao eine Menge glückliche Gäste hat, ist dadurch schon einiges zusammen gekommen. Jedoch noch nicht genug. Also: Helft mit!

Spendenkonto: Reiner Bocka IBAN DE45600501017869070023

www.startnext.de/galao4ever

Letzten Montag gab es im Merlin eine große Spendensammlerparty, bei der ein ganzer Haufen Bands gespielt haben. Hier noch ein paar Fotos von der tollen „the big ‘Save Galao’ Revue“:

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20140317_The big Save Galao revue_0140 20140317_The big Save Galao revue_0111 Kulturbürgermeister der Herzen: Reiner Bocka Kulturbürgermeister der Herzen: Reiner Bocka
20140317_The big Save Galao revue_0085 20140317_The big Save Galao revue_0072 20140317_The big Save Galao revue_0056
20140317_The big Save Galao revue_0050 20140317_The big Save Galao revue_0033 20140317_The big Save Galao revue_0009

Fluthilfe für’s Galao Gentrifizierung, der Tsunami der urbanen Entwicklung. Man kann sie nicht aufhalten. Man sollte an erhöhte Orte fliehen und nicht im Talkessel bleiben.
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